2002 - Gartenfestival Landshut
Wettbewerb BlütenkunstAm frühen Freitagabend verfolgten hunderte Besucher den Wettbewerb "Blütenkunst". Bereits vor einem Jahr sind Designer, Künstler, Floristen und Gestalter aufgerufen worden, tragbare Blütenkunst für das lebende Modell zu entwerfen. Rund 60 Models schritten am Freitag den Naturstein-Laufsteg auf und ab und zeigten die entstandenen Modelle. Neben 20 Telnehmern aus Landshut, München und Österreich haben sich auch die Schüler der internationalen Modeschule ESMOD in München mit 40 Entwürfen beteiligt; diese kamen aber nicht in die Wettbewerbs-Wertung.Mit ihren Kleidern zeigten die Künstler eindrucksvoll, dass man Blumen und Blätter auch tragen kann. Hüte, Turbane und Kronen aus Sonnenblumen oder Mohn, ein getragener Wiesenblumenstrauß, ein Bustier aus Bambus oder Ritter Kunibert mit einem Brustumhang aus Blättern, Gräsern und Blumen sind nur eine Auswahl der gezeigten wandelnden Blüten. Die Modenschau wurde zum Teil tänzerisch begleitet vom Creative Dance Concept aus Vilsbiburg. Nicht einfach fiel der vierköpfigen Fachjury die Entscheidung; die Punkteverteilung war äußerst knapp. Den ersten Preis holte eine Hobbynäherin mit einem Baumkleid, das aus Rindenstücken, Ästen und Blättern bestand. Das Landshuter Atelier Christé Design landete auf dem zweiten Platz mit einem Kleid, dessen Rock hunderte von Rosen schmücken. Den dritten Platz machte ein stacheliges Kiefernadelkleid von Charlotte Vögele aus Freising, das viel Einblick bietet. Die Plätze eins bis drei waren mit 1523, 1023, 512 Euro dotiert. Die Modeschüler arbeiteten nicht mit Blumen und Blättern, sie machten das Kleid selbst zur Blume - von der Papierblume über eine fleischfressende Pflanze bis zur wilden Orchidee. Wilde, extravagante Kreationen waren genauso zu sehen wie durchaus tragbare Entwürfe. In drei Tagen hatten die Schüler des ersten, zweiten oder dritten Ausbildungsjahres die Kleider selbst entworfen und realisiert. Zurück zur Übersicht... |
![]() ![]() ![]() Plätze 1 bis 3 |



