2003 - Gartenfestival Landshut



Themengärten

Am Anfang ist ein Garten nicht mehr als ein Raum voller Ideen und Träume. Eine Sehnsucht nach Farben, Gerüchen, Blüten und Mustern. Um dieses Traumbild legt sich mit der Zeit der Rahmen des Möglichen. Die Form, in die sich der Gartenarchitekt fügt, besteht aus der Landschaft, in die er seinen Garten legt, aus dem Klima und der Beschaffenheit der Erde, in die er seine Pflanzen setzt. Der Gartenplaner ist frei, den Grundton zu wählen, in dem sein Garten erklingen soll. Er wählt den Rhythmus, in dem Licht und Schatten aufeinander treffen, das Zusammenspiel von Gerüchen und Farben, von Blattwerk und Blüten.
In diesem Licht gesehen, wird aus der Arbeit im Garten ein Kunsthandwerk, ein Spiel mit Regeln, innerhalb derer sich der Garten entwickelt. In einem Garten ist nie alles möglich, deshalb ist das Ziel des Gärtner auch nie die Annäherung an das Unmögliche, sondern er macht das äußerst Mögliche zum Ideal.

Gärten hatten schon immer eine große Bedeutung und Faszination auf die Menschen ausgeübt. Man denke an die Klostergärten, in denen Kräuter zur Gesunderhaltung der Menschen angebaut wurden, die Bauerngärten, die Lustgärten, Labyrintgärten, der hängende Garten der Semiramis (Babylon), um nur einige zu nennen. Man könnte die Liste beliebig lange fortsetzen um festzustellen, dass Gärten für die Menschen schon immer zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität beitrugen. Auch heute sind Gärten wichtiger denn je und manch moderne Gartenarchitektur lädt zum Verweilen und Nachdenken ein.

So stellten sich angehende Landschaftsarchitekten der Fachhochschule Weihenstephan unter Leitung von Prof.Dipl.Ing. Hermann Brenner dem herausfordernden Thema "Gärten der Fantasie- einst und heute" und setzten ihre Gedanken in kreative Gärten mit unterschiedlichen Materialien um. Unterstützung bei der Ausführung durch die Fa. Englhardt Gala-Bau.

Die Themengärten unterlagen der Bewertung der Besucher. Weitere Infos finden Sie in der Rubrik "Wettbewerb".


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